ARTIST DOMINIK HALAMEK ERÖFFNET EIGENES TANZSTUDIO

Dominik Halamek – ein Name, den man mit großen Tanzshows wie „Imagine“ oder „Musical Moments“ verbindet. Nun sorgt er mit eigenem Tanzstudio dafür, anderen die Freude am Tanz näher zu bringen.

Seit Jahresanfang führt der 35-jährige Luftakrobat, Tänzer und Artist eine eigene Ballettschule: die „Ballet Factory“. Dominik Halamek hat die Räume von Sabine Brandhuber in Wolfratshausen und Geretsried übernommen. „Hier schließt sich sozusagen der Kreis“, sagt er und lacht. Denn genau bei Brandhuber hat er als Fünfjähriger begonnen.

Damals hieß die Einrichtung noch „Akademie für Tanz und Gesundheit“, kurz A TaGe, die Stunden fanden im Konferenzraum der Loisachhalle statt. Als er vor rund drei Jahren erstmalig die Anfrage bekam, ob er die Schule nicht übernehmen wolle, zögerte Halamek. „Ich hatte mich jetzt seit 15 Jahren im Showbereich etabliert. Wie sollte das weitergehen, wenn ich vier Tage in der Woche in der Ballettschule bin?“ Doch Brandhuber ließ nicht locker, solange nicht, bis der Waldramer zusagte.

„Und ich habe schnell gelernt, dass Leitung und Unterricht zwei getrennte Dinge sind – ich habe hervorragende Dozenten hier, ich muss nicht dauernd da sein.“ Aber das war er dann doch öfters als geplant. Halamek beschloss, die Räume im Wolfratshauser Haderbräu zu modernisieren. Neue Wände wurden eingezogen und alte herausgerissen, eine völlig neue Farbgestaltung bringt Wärme und Fröhlichkeit in die Räume, der Eingangsbereich wurde vergrößert und mit Sitzmöbeln ausgestattet.
Ganz fertig ist er noch nicht mit der Umgestaltung – kompensiert dies aber mit Humor, der auch seine Besucher zum Lachen bringt. „Ich werde noch tapeziert“, steht auf einem Zettel an der Wand, oder an einem einfachen Raumteiler aus Tuch: „Ich werde durch eine Schiebewand ersetzt.“

In Zukunft sollen auch die beiden Tanzsäle Glastüren erhalten, um die Offenheit des Konzepts zu untermalen. „Tanz wurde schließlich für die Bühne und zum Zeigen geschaffen.“ Trotz der Arbeiten laufen die Kurse weiter. Die jüngsten Tänzerinnen und Tänzer sind drei Jahre alt. Unter dem Motto „Tanz und Spiel“ sollen sie ihre Kreativität ausleben. „Aber noch kein Ballett machen“, betont der 35-Jährige ernst. „Das ist aus medizinischer Sicht erst frühestens ab vier Jahren zu empfehlen.“

Willkommen sind auch Senioren, für die Halamek ein extra Programm – eine Mischung aus Tanz und Gymnastik – anbietet. Ferner gibt es Erwachsenen- und Jugendballettgruppen. Aber Halamek bietet noch mehr an: „Ich habe den modernen Tanzbereich ausgebaut.“ Soll heißen, ab sofort gibt es auch Hip Hop, Jazz, Videoclip Dance, Musical, Modern Dance und kreativer Tanz. Auch Steptanz, Flamenco und Bauchtanz, sowie Workshops sind in der Planung. Wer mitmachen will, hat es ganz einfach: „Vorbeikommen und Hallo sagen. Und dann anfangen.“